Satzung

 

 

des PFAD FÜR KINDER Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim e.V.



  


                               Gemeinnütziger VereinAls Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII anerkannt


                    Satzung


   Der Verein führt den Namen  PFAD FÜR KINDER  PFlege- und ADoptivfamilien im  Landkreis  Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim  Sitz: Weigenheim


  Er ist unter Nummer VR 455 beim Amtsgericht Neu-  stadt a.d. Aisch ins Vereinsregister eingetragen.


  § 1

(1)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittel-  bar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes  "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.  Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster  Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


  


  § 2

(1)

Zweck des Vereines  ist die Förderung der Ju-  gendpflege und der Jugendfürsorge. Der Verein ver-  folgt folgende Ziele, deren Verwirklichung vorwiegend  im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim  realisiert werden soll:  Er will mithelfen, möglichst vielen Kindern das  Aufwachsen in Familien zu ermöglichen.  Er will Pflege- und Adoptivfamilien durch fachli-  che Beratung und sachgerechte Information un-  terstützen. Dies soll auch dadurch geschehen,  dass regelmäßiger Erfahrungsaustausch unter  den Betroffenen über pädagogische, rechtliche,  psychologische und finanzielle Aspekte auf Dauer  ermöglicht und gefördert wird.  Er will in der Öffentlichkeit Vorurteile abbauen,  Bewusstsein wecken für die Bedürfnisse von so-  zial benachteiligten Kindern und für deren Inte-  ressen eintreten.

Er will mit allen zusammenarbeiten, die im Heim-  und Pflegekinderwesen tätig sind.


  (2)

Der Verein PFAD FÜR KINDER, Pflege- und A-  doptivfamilien im Landkreis Neustadt a.d. Aisch -  Bad Windsheim, tritt dem Landesverband der  Pflege- und Adoptivfamilien in Bayern bei.


  § 3


(1)

Die Arbeit des Vereins ist nicht auf Gewinnerzie-  lung abgestellt. Die Mittel des Vereins dürfen nur  für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.  Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mit-  teln des Vereins. Es darf keine Person durch  Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd  sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Ver-  günstigungen begünstigt werden.  (2)Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder  bei Auflösung bzw. Aufhebung des Vereines we-  der die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben  sie Anspruch auf das Vermögen des Vereins. Alle  Ämter innerhalb des Vereines werden ehrenamt-  lich ausgeübt.  (3)Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder  bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das  Vermögen an das Jugendamt des Landkreises  Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim mit der  Zweckbestimmung, es für die Förderung und  Verbesserung des Pflegekinderwesens im Land-  kreis zu verwenden.



  

 § 4

(1)

Vollmitglieder können natürliche und juristische  Personen werden


  (2)

Arten der Mitgliedschaft  a) Vollmitgliedschaft nach § 4, 1mitStimmrecht  b) FamilienmitgliedermitStimmrecht  c) FördermitgliederohneStimmrecht


  (3)

Erwerb der Mitgliedschaft  a) Die Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Bei-  trittserklärung.  b) Jedes neu aufgenommene Mitglied erkennt durch  den Beitritt die Satzung des Vereins, sowie alle  Beschlüsse des Vorstandes als für sich verbind-  lich an.


  (4)

Beendigung der Mitgliedschaft


  a) Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des Mit-  glieds.  b) Der freiwillige Austritt erfolgt durch eine schriftli-  che Erklärung gegenüber dem Vorstand und wird  zum Ende des Kalenderjahres wirksam.  c) Ein Mitglied kann durch Mehrheitsbeschluss des  Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen  werden, wenn es gegen den Sinn dieser Satzung  schwerwiegend verstößt. Der Ausschluss ist so-  fort wirksam. Ein evtl. bereits entrichteter Jahres-  beitrag wird nicht  zurückerstattet.  d) Die Mitgliedschaft endet, wenn trotz Mahnung  bis acht Wochen vor Ablauf des Kalenderjahres  der Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet wurde und das Mitglied hierüber dem Vorstand keine Erklä-  rung abgibt.


  


§ 5

Zur Deckung der Kosten erhebt der Verein einen  Mitgliedsbeitrag. Der Beitrag ist als Jahresbeitrag  jeweils bei Eintritt, sonst im ersten Quartal des Ge-  schäftsjahres fällig. Das Geschäftsjahr ist das Ka-  lenderjahr. Die Höhe des Mindestbeitrages wird je-  weils von der Mitgliederversammlung festgesetzt.


  


  § 6

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus  dem/der Vorsitzenden und dem/der Stellvertreter/in.  Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsbe-  rechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der  Stellvertreter nur zur Vertretung berechtigt ist, wenn  der/die 1. Vorsitzende verhindert ist.


  


  § 7

Die Geschäftsführung obliegt dem erweiterten Vor-  stand. Ihm gehören an: Der/die Vorsitzende, der/die  Stellvertreter/in, der/die Schriftführer/in, der/die Kas-  sier/in und bis zu vier Beisitzer/innen. Darlehen für  die Arbeit des Vereines dürfen nur in dem Umfang  aufgenommen werden, für den gesicherte Tilgungs-  zusagen durch öffentliche Kassen oder sonstige  Stellen vorliegen.


  


  § 8

(1)

Der Vorstand wird von der Mitgliederversamm-  lung per Akklamation bzw. auf Antrag eines Mitglie-  des in geheimer Wahl auf die Dauer von drei Jahren  gewählt; er bleibt jedoch bis zur Wahl eines neuen  Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
  (2)

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassen-  prüfer/innen, die nicht dem Vorstand angehören dür-  fen.


  (3)

Die Mitgliederversammlung tritt mindestens  einmal jährlich  zusammen, wozu der Vorstand vier  Wochen vorher unter Zusendung der Tagesordnung  schriftlich einlädt. Bei der Mitgliederversammlung  hat jedes anwesende Mitglied nach § 4, Abs. 2 a  und Abs. 2 b  eine Stimme.


  (4)

Die Mitgliederversammlung wird von einem Mit-  glied des erweiterten Vorstandes geleitet. Die Mit-  gliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die An-  zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Über  die Beschlüsse der Versammlung ist Protokoll zu  führen, das vom Versammlungsleiter zu unterzeich-  nen ist.


  Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfa-  cher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, Enthal-  tung zählt wie Nein-Stimmen.


  Bei Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3  der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die beab-  sichtigte Satzungsänderung muss in der Einladung  zur Mitgliederversammlung mindestens stichpunkt-  artig bekannt gemacht werden.


  Zur Auflösung des Vereines oder Änderung des  Zwecks ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen  Stimmen in einer eigens dazu einberufenen Mitglie-  derversammlung erforderlich.


  (5)

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung  findet statt, wenn der erweiterte Vorstand es mit  Mehrheit beschließt. Für die Einberufung gilt Abs. 3.
Die Einladefrist kann auf zwei Wochen verkürzt  werden.


  


  § 9

Die Kasse ist einmal jährlich vor der Mitgliederver-  sammlung von den Kassenprüfern/innen zu prüfen.  Der Mitgliederversammlung sind Kassenbericht und  Prüfungsbericht vorzutragen.


  


  § 10

Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsre-  gister am 04.07.1995 in Kraft.


  Die Satzung wurde nach Maßgabe des eingereich-  ten Protokolls vom 03. April 2001 in § 8, Abs 1  (Dauer der Wahlperiode) geändert.  Datum der Eintragung in das Registergericht  16. Mail 2001


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